Behandlung der Nase

Ihr HNO-Arzt in Krefeld

Erkrankungen der Nase gehen weit über Schnupfen hinaus. Problematiken mit den Nasennebenhöhlen, der Nasenscheidewand oder mit Polypen können die Lebensqualität deutlich einschränken. Häufig kann auch starkes nächtliches Schnarchen auf Unregelmäßigkeiten in diesem Bereich zurückgeführt werden. Zudem schlagen sich die Auswirkungen von Allergien oft in der Nase nieder.

In unserer HNO-Praxis in Krefeld können wir mit verschiedenen Methoden herausfinden, was Ihnen fehlt und einen auf Sie zugeschnittenen Therapieplan entwickeln.

Endoskopie der inneren Nase

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Man spricht von Rhinoskopie, Nasenspiegelung oder Nasenendoskopie – egal, welchen Begriff Sie nutzen möchten, es handelt sich dabei um eine aufschlussreiche Routineuntersuchung des Naseninneren. Die Untersuchung gibt uns Informationen über die Beschaffenheit der Nasenhaupthöhle, der Nasenscheidewand, Nasenschleimhaut sowie des Nasenrachenraums. Je nach Befund lässt sich dann eine entsprechende Behandlung einleiten.

Mit einer Stirnlampe und einem Nasenspekulum können wir das erste Nasendrittel bzw. die vorderen Nasengänge gründlich untersuchen. Für die hinteren Anteile der Nase verwenden wir entweder ein starres oder ein bewegliches Nasenendoskop. Hiermit überprüfen wir die Nasenhaupthöhle und die Nasengänge z. B. auf Nasenpolypen.

Wozu dient die Spiegelung der inneren Nase?

Mit der Rhinoskopie können wir folgende Befunde ermitteln:

  • Eiter- und Blutansammlungen
  • Schwellungen der Schleimhaut oder Nasenmuscheln
  • Schleimhautgeschwüre
  • Polypen
  • Missbildungen
  • Fremdkörper
  • Tumore

Endoskopie des Nasenrachens

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Bei der sogenannten hinteren Rhinoskopie führen wir einen abgewinkelten Spiegel über den Mund ein und schieben ihn bis zum Nasenrachenraum vor. Gleichzeitig drücken wir die Zunge mit einem Spatel hinunter. Alternativ kann die Betrachtung auch endoskopisch durch die Nasenhöhle erfolgen.

Wozu braucht es eine Spiegelung des Nasenrachenraums?

Die hintere Rhinoskopie führen wir durch zur:

  • Abklärung, woher eitriges Nasensekret stammt (Kieferhöhle, Keilbeinhöhle, Siebbeinzellen)
  • Diagnostik von Polypen
  • Abklärung, ob vergrößerte Rachenmandeln vorliegen
  • Diagnostik verdickter Muschelenden

Ultraschall der Nasennebenhöhlen

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Die Ultraschalluntersuchung der Nasennebenhöhlen (Nasennebenhöhlensonographie) ist neben der endoskopischen Untersuchung der Nase ein weiteres diagnostisches Verfahren, das wir gerne anwenden. Die Untersuchung ist effektiv und besonders nebenwirkungsarm, da keine Röntgenstrahlen verwendet werden.

Wann wird die Sonographie eingesetzt?

Mit dem Ultraschall können wir bestimmte Diagnosen sichern oder ausschließen:

  • Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung)
  • Polypen
  • Zysten
  • Kieferhöhlenempyem (Eiteransammlung in den Kieferhöhlen)
  • Mukozelen (Schleimansammlungen durch eine Abflussbehinderung im Ausführungsgang)
  • Knochenbrüche der die Nebenhöhlen begrenzenden Knochen, z. B. nach einem Unfall
  • Hämatosinus (Einblutung in die Nasennebenhöhle nach Trauma)
  • Tumorerkrankungen

Weiterhin setzen wir die Untersuchung zur Verlaufskontrolle von Erkrankungen ein.

Allergiediagnostik

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Eine Allergie liegt vor, wenn das körpereigene Immunsystem stark und unangemessen auf normalerweise harmlose Substanzen reagiert. Der Körper bildet dann zu viele Antikörper und Substanzen wie z. B. Histamin. Diese Stoffe führen oft zu unangenehmen Symptomen wie Niesanfälle, Fließschnupfen, Heuschnupfen oder tränende, juckende und brennende Augen. Möglich sind auch Reaktionen der Haut oder des Verdauungstraktes.

Potenziell allergieauslösende Stoffe (sog. Allergene) können in der Luft vorkommen (z. B. Hausstaub oder Pollen), aber auch in Nahrungsmitteln, Insektengift, Medikamenten etc. stecken.

So decken wir Ihre Allergien auf

Pricktest
Wir geben Ihnen bestimmte Allergenextrakte in Tropfenform auf die Haut Ihrer Unterarminnenseite. Anschließend gibt es mit der Prick-Lanzette einen kleinen Stich, so dass die Substanzen in die oberste Hautschicht eindringen können. Sollten Sie positiv auf ein Allergen oder mehrere Allergene reagieren, so zeigen sich nach ca. 5 bis 15 Minuten kleine, ungefährliche Schwellungen oder Rötungen an den entsprechenden Stellen auf der Haut.

Labortest
Für den Labortest nehmen wir Ihnen Blut ab und senden es ins Labor ein. Dort wird es auf spezielle Antikörper untersucht, die Rückschlüsse auf eine Allergie zulassen.

Riechtest und Schmecktest

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Riechen und Schmecken sind zwei sehr wichtige Sinne, die Ihnen Lebensqualität verschaffen, aber auch wichtig sind, um Gefahren aus dem Weg zu gehen. Manche Krankheitsbilder gehen mit Einschränkungen des Geruchs- und Geschmackssinns einher, die sogar über längere Zeit bestehen bleiben können. In unserer HNO-Praxis bieten wir Ihnen Riech- und Schmecktests an, um herauszufinden, was mit Ihnen los ist.

So funktioniert die Olfactometrie

Wir führen den Riechtest durch, indem wir Sie mit bestimmten Riechreizstoffen in absteigenden Konzentrationen konfrontieren. Der auf diese Weise ermittelte Wert Ihrer geringsten riechbaren Konzentration nennt sich Riechschwelle.

Wir führen die Geruchstestung durch:

  • bei einer subjektiven Minderung des Riechvermögens
  • beim Verdacht auf neurologische Erkrankungen
  • um nervale Schädigungen der Riechzellen in der Nase zu erkennen
  • vor und gegebenenfalls nach operativen Eingriffen im Nasenbereich
So funktioniert die Gustometrie

Bei der Geschmacksprüfung geben wir verschiedene intensive Schmeckstoffe auf spezielle Areale Ihrer Zunge. Die Proben entstammen den Schmeckqualitäten „süß“ (Glucose), „sauer“ (Zitronensäure), „bitter“ (Chinin) und „salzig“ (Kochsalz). Auch hier erfolgt die Untersuchung durch Nutzung verschiedener Konzentrationen, wodurch sich die individuelle Schmeckschwelle herausfinden lässt.

Wir führen die Geschmackstestung durch:

  • bei einer subjektiven Beeinträchtigung des Schmecksinnes
  • um mögliche Nervenläsionen (Nervenschädigungen) zu erkennen
  • beim Verdacht auf Morbus Parkinson oder Morbus Alzheimer
  • zur Nebenwirkungstestung von Medikamenten